Stachelrochen ersticht "Crcodile Hunter" (RTL 2) Steve Irwin  [Sept.2006]

 

Schlagzeilen Anfang September 2006:
Sein Faible für Nahaufnahmen wurde dem Australier Steve Irwin zum Verhängnis. Bei Dreharbeiten für eine Meeresdokumentation traf den 44- jährigen der Stich eines Stachelrochens ins Herz. Er hatte bei dem Unfall vor der australischen Nordostküste bei Queensland keine Überlebenschance und ist durch Herzstillstand gestorben.
1991 hat Irwin den Zoo seiner Eltern an der Sunshine Coast  (Queensland) übernommen und zu einer Touristenattraktion gemacht. Nur ein Jahr später streifte der stets hyperaktive "Crocodile Hunter" in khaki- farbener Tropenkleidung in der TV- Serie durch die Wildnis.
Für negative Schlagzeilen sorgte der verheiratete Vater von zwei Kindern, als er vor laufender Kamera ein 4m langes Krokodil mit der Hand fütterte, während er seinen einen Monat alten Sohn Bob auf dem Arm hielt. [s.o.]
Rochen gehören neben den Haien und Seekatzen zu den Knorpelfischen (Klasse: Kiefermäuler). Bei den Knorpelfischen besteht das Skelett aus Knorpel, der jedoch durch Einlagerung von prismatischem Kalk hohe Festigkeit erlangen kann.
Rochen besitzen einen stark dorsoventral abgeplatteten Körper und große Brustflossen, die mit dem Kopf verwachsen sind. Das Maul, die Nasenlöcher, sowie fünf Kiemenspaltenpaare befinden sich auf der abgeflachten meist hellen Unterseite, die auch Engelsgesicht genannt wird. Der Schwanz ist meist peitschenartig ausgezogen. Die meisten Rochen sind Meeresfische, es gibt jedoch auch einige Arten, die in Süßwasser leben. Die Oberseite ist dem jeweiligen Lebensraum des Rochens angepasst, kann also von sandfarben gesprenkelt bis schwarz reichen. Auf der Oberseite befinden sich Augen und die Öffnungen durch die das Wasser zum Atmen eindringt. Die meisten Rochen ernähren sich von Muscheln, Krebsen und Stachelhäutern.
Stachelrochen [Stechrochen (Dasyatidae)] besitzen einen langen, peitschenförmigen Schwanz, der bei den meisten Arten einen oder mehrere, teilweise mit Widerhaken versehene Stacheln trägt. Diese Stacheln sind von Drüsengewebe umhüllt, welches Gift enthält. Wie die Zähne der Rochen werden diese Stachel regelmäßig alle ein bis zwei Jahre ersetzt. Der stachelbewehrte Schwanz wird hauptsächlich zur Verteidigung eingesetzt und wird bei Gefahr nach vorne über den Körper geschlagen.

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