Der Huflattich  - ein Hustenmittel mit hufeisenförmigen Blättern

[Tussilago farfara L.]

Der Gemeine Huflattich aus der Familie der Korbblütler besitzt rundlich-herzförmige, grob gezähnte, auf der Unterseite weißfilzige Blätter, die erst nach den Blüten erscheinen. Die Blütenköpfchen sind blassgelb und erscheinen oft bereits im Spätwinter an schuppigen Stielen aus einem kriechenden Rhizom. Man findet die ausdauernden Pflanzen häufig an Wald- und Wegrändern sowie auf Äckern und Schuttplätzen. Bekannt ist die Verwendung von Tee, den man aus Huflattichblättern zubereitet, als schleimlösendes Hausmittel gegen Erkältungskrankheiten.

 

Systematik:

Spermatophyta (Samenpflanze)
Angiospermae (Bedecktsamer)
Dicotyledoneae(Zweikeimblättrige)
Asteridae (Asternähnliche)
Asterales (Asternartige)
Asteraceae /Compositae (Köpfchenblüter / Korbblütler)
Asteroideae (Röhrenblütige)
Tussilago (Huflattich)

Links:

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Namenserklärung:

Tussilago: antiker Name des Huflattichs; zu lat. tussis = Husten, nach der Verwendung als Arzneipflanze gegen Husten und Heiserkeit.
Lat. farferum = Huflattich.
Der Name Huflattich (althochdeutsch huflatdecha) setzt sich zusammen aus Huf (wegen der im Umriss hufähnlichen Blätter) und mittellat. lapatium = Name für verschiedene großblättrige Pflanzen.