Goldregen

Holzige Schmetterlingsblütlergattung mit dreizähligen Blättern, hängenden Blütentrauben und Fruchthülsen. Der südeuropäische gelb blühende Gemeine Goldregen (Laburnum anagyroides) und der Alpengoldregen (Laburnum alpinum) sind Ziersträucher, die besonders durch das Alkaloid Cytisin in allen Pflanzenteilen stark giftig sind.

Gattung von Bäumen und Sträuchern aus der Familie der Hülsenfrüchtler, die in gemäßigten und subtropischen Zonen Eurasiens beheimatet sind. Goldregen entwickelt im späten Frühjahr gelbe Blüten, die ähnlich aufgebaut sind wie die Blüten der Erbse. Die Art Goldregen (oder Bohnenbaum) ist ein kleiner Baum und wird bis zu zwölf Meter hoch. Sein dunkelbraunes und dunkelgrünes Holz ist hart, schwer und eng gemasert. Es wird in der Möbeltischlerei verwendet. Blätter, Rinde und Samen enthalten Cytisin (C11H14NO2), ein bitter schmeckendes, sehr giftiges kristallines Alkaloid, das medizinisch als Abführmittel oder Diuretikum eingesetzt wird. Mehrere Varietäten werden in warmen und gemäßigten Zonen weithin kultiviert. Laburnum alpinum ist eine verwandte Art mit größeren Blättern und mit Blüten von dunklerem Gelb. Er ist winterfester und blüht rund zwei Wochen später als der Goldregen. Beide Arten werden aus Ablegern oder Samen gezogen; die feineren Varietäten werden oft durch Pfropfen oder Okulieren vermehrt. Die Gattung Laburnum gehört zur Familie Leguminosae. Der Goldregen (der Bohnenbaum) wird wissenschaftlich als Laburnum anagyroides bezeichnet.

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